Eine Zeitreise nach Trianon

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast habe ich mit Steffen und Luis zwei echte Zeitreisende zu Gast. Was liegt also näher, als gemeinsam 100 Jahre in die Vergangenheit zu reisen – in den Juni 1920. Wir schauen uns an, worüber die Menschen damals gesprochen haben und was in den Zeitungen der Zeit zu finden war. Besonders geht es aber um ein Ereignis vom 4. Juni 1920: Die Unterzeichnung des Vertrags von Trianon durch Ungarn. Dies war einer der großen Pariser Vorortverträge und sollte den Frieden im Donauraum nach Ende des Ersten Weltkrieges regeln. Trianon veränderte die Karte der Region für immer und ist in Ungarn bis heute ein heiß debattiertes Thema.

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Was war der Friedensvertrag von Trianon denn genau? Was regelte er? War der Vertrag von Trianon fair und warum begegnet man in Ungarn auch 100 Jahre nach Unterzeichnung des Vertrages noch an jeder Straßenecke Hinweise auf ihn? Das finden wir mit Steffen und Luis gemeinsam raus. Die beiden betreiben seit bald sechs Jahren professionell Zeitreisen. In ihrem Podcast vorHundert begeben sie sich monatlich in die Welt von vor genau 100 Jahren. Bessere Reisebegleiter nach Trianon und Ungarn kann ich mir also nicht wünschen.

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4 Kommentare

  • Ich bin Ungarer und ich fand es total erleuchtend, sowohl die ungarische Geschichte als auch die heutige Lage Ungarns von aussen betrachtet mitzubekommen.
    Die 1943-Karte im Bürgeramt klang echt gruselig aber auch irgendwie bekannt, ein Teil der Landschaft sozusagen.
    Good job, Ralf!
  • Dieser Teil der Geschichte war mir vollkommen unbekannt. Nach einigem Nachdenken kam mir ein Interview mit Sebastian Haffner in den Sinn. Er hatte nach dem Fall der Mauer die Befürchtung geäußert, dass es zu einem Krieg zwischen Ungarn und Rumänien kommen könnte. Jetzt ist mir klar warum.
  • Das war mir gar nicht bewusst, dass das damals als reale Gefahr gesehen wurde. Wobei es schon stimmt: Die alten Animositäten zwischen den beiden Ländern bestanden auch in sozialistischer Zeit durchgehend fort

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